Platzregeln

Golf-Club Bad Pyrmont e.V.

Es gelten ausschließlich nachfolgende Platzregeln:

„Aus“ (Regel 27-1):

wird durch weiße Pfähle, Zäune oder Mauern gekennzeichnet. Sofern weiße Linien die Platzgrenzen kennzeichnen, haben diese Vorrang. Kommt ein Ball jenseits der Auslinie oder der öffentlichen Wege (Bahn 9/18) zur Ruhe, so ist dieser „AUS“.

„Ball auf dem Grün unabsichtlich bewegt“

Die Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 werden wie folgt abgeändert: Liegt der Ball eines Spielers auf dem Grün, ist es straflos, wenn der Ball oder der Ballmarker unbeabsichtigt durch den Spieler, seinen Partner, seinen Gegner oder einen ihrer Caddies oder ihre Ausrüstung bewegt wird.
Der bewegte Ball oder Ballmarker muss, wie in den Regeln 18-2, 18-3 und 20-1 vorgeschrieben, zurückgelegt werden.
Diese Platzregel gilt ausschließlich, wenn der Ball des Spielers oder sein Ballmarker auf dem Grün liegt und jede Bewegung unabsichtlich ist.
Anmerkung: Wird festgestellt, dass der Ball des Spielers auf dem Grün durch Wind, Wasser oder irgend eine andere natürlichen Ursache, wie zum Beispiel die Schwerkraft, bewegt wurde, muss der Ball vom neuen Ort gespielt werden. Ein Ballmarker wird zurückgelegt, wenn er unter diesen Umständen bewegt wurde.“

Boden in Ausbesserung, ungewöhnlich beschaffener Boden (Regel 25-1):

  • Boden in Ausbesserung ist durch weiße Einkreisungen und/oder blaue Pfähle gekennzeichnet. Ist beides vorhanden, gilt die Linie.
  • Erleichterung nach Regel 25-1 von Löchern, oder Laufwegen Erdgänge grabender Tiere oder Vögel wird nicht gewährt, wenn lediglich die Standposition behindert ist.
  • Auch ohne Kennzeichnung ist Folgendes Boden in Ausbesserung:
    -Frisch verlegte Soden
    -Gießringe um Neuanpflanzungen
    -Wintergrüns

Bei Wintergrüns stellt die äußere Schnittkante (sollte diese nicht eindeutig sichtbar sein, 2 Schläger-Längen vom Loch) die Grenze dar. Liegt ein Ball eines Spielers auf einem Wintergrün muss Erleichterung nach Regel 25-1b in Anspruch genommen werden.

Hemmnisse (Regel 24-1 und 24-2):
Steine im Bunker sind bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1) Mit Pfählen, Seilen oder Manschetten gekennzeichnete Anpflanzungen sind unbewegliche Hemmnisse; dieses gilt ebenso für angelegte Wege, Steinhaufen Bahn 6/7, Bahn 7 Grenzstein, Bänke, Sprinkler-Auslässe, Gitter, Vogelstangen und die Hütten inkl. Kiesbett. (Regel 24-2)

Eingebetteter Ball (R 25-2):
Ist ein Ball im Gelände in sein eigenes Einschlagloch im Boden eingebettet (Sandstellen ausgenommen), so darf er straflos aufgenommen, gereinigt und so nahe wie möglich der Stelle, an der er lag, jedoch nicht näher zum Loch, fallen gelassen werden. (Es gilt Ziffer 3a in Anhang I Teil A der Golfregeln))

Entfernungspfähle:
Sie geben die Entfernung bis Anfang Grün an und gelten als bewegliche Hemmnisse. (Regel 24-1) > > > 3 weiße Ringe = 200 m > > > 2 weiße Ringe = 150 m > > > 1 weißer Ring = 100 m < < < Fairway-Marker (Mitte Fairway) : gelb = 200 m > > > rot = 150 m > > > weiß = 100 m

Entfernungsmesser:
Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, welches aus-schließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände gemessen oder geschätzt werden können, die sein Spiel beeinflussen könnten (Steigung, Windgeschwindigkeit, Temperatur etc.), so verstößt der Spieler gegen Regel 14-3 (Strafe für Verstoß – Siehe R 14-3).

Strafe für Verstoß gegen eine Platzregel:
Lochspiel - Lochverlust Zählspiel - Zwei Schläge

Hinweise:
Spielunterbrechung (Regel 6-8): Ein langer Signalton = Unverzügliche Spielunterbrechung Wiederaufnahme des Spiels: wiederholt mehrere, kurze Signaltöne

Blitzschutzhütten
zwischen 1 + 2, 4 + 5, 14+15, 10/16 + 17

Schutzhütten
befinden sich an den Abschlägen der Löcher: 1, zwischen 6 + 7, 12 + 13

Befristete Sonderplatzregeln:

Siehe gesonderten Aushang!

Spielausschuss des Golf-Club Bad Pyrmont e.V.
Stand: Januar 2017

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Spielformen

Vierer

(Spielform nach Regel 29)
Der Vierer (englisch „Foursome“, umgangssprachlich und fälschlicherweise oft „Klassischer Vierer“) ist ein schnelles Spiel, da zwei Spieler zusammen nur einen Ball spielen. Es ist jedoch auch einer der schwersten Vierer, da die Spieler oft von Stellen spielen müssen, an denen ihre Bälle sonst nie liegen.

Spielformen
Der Vierer kann als Lochspiel, Zählspiel, nach Stableford oder gegen Par gespielt werden. Ein Vierer ist nicht vorgabenwirksam.

Spielmodus
Zwei Spieler spielen zusammen nur einen Ball und schlagen ihn immer abwechselnd. Es wird im Voraus vereinbart, welcher Spieler an den geraden und welcher an den ungeraden Löchern abschlägt. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Spieler an der vorherigen Spielbahn eingelocht hat und auch Strafschläge beeinflussen die Spielreihenfolge (immer abwechselnd) nicht.

Vorgabe
Die Spielvorgaben beider Partner werden addiert und durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die Spielvorgabe für die Partei.

Brutto/Netto
Das gemeinsam erspielte Bruttoergebnis je Loch wird in die Scorekarte eingetragen. Hiervon wird am Ende der Runde die Vorgabe abgezogen, um das Nettoergebnis zu erhalten.

Fehler bei Spielfolge
Es kommt immer wieder vor, dass die Spielfolge von einem oder beiden Partnern nicht eingehalten wird. Im Zählspiel muss dann nach Regel 29-3 verfahren werden: Der falsche Schlag oder die falschen Schläge werden annulliert und die Partei zieht sich eine Strafe von zwei Schlägen zu. Die Partei muss dann den Ball in der richtigen Reihenfolge von der Stelle spielen, von der sie zum ersten Mal in falscher Spielfolge gespielt hat.
Die Berichtigung des Fehlers ist nur so lange möglich, wie die Partei noch nicht am nächsten Abschlag abgeschlagen hat. Sollte der Fehler auf dem letzten Grün passiert sein, kann er solange behoben werden, wie die Spieler der Partei das Grün noch nicht verlassen haben. Fällt der Fehler zu spät auf, ist die Partei disqualifiziert. Das gilt im Zählspiel für die Runde, im Stableford (wenn der Fehler vor Abgabe der Zählkarte bemerkt wird) nur für das Loch auf dem der Fehler vorkam.
Im Lochspiel bedeutet ein Fehler bei der Spielfolge immer Lochverlust für diejenige Partei.

„Vierer“ bitte nicht verwechseln mit Vierer mit Auswahldrive
Vierball


Vierer mit Auswahldrive

Der Vierer mit Auswahldrive ist eine entspannte Variante des Vierers und kann nicht vorgabenwirksam gespielt werden.

Spielmodus
Zwei Spieler bilden zusammen eine Partei. Beide Partner schlagen an jedem Abschlag einen Ball ab und entscheiden danach, welchen der Bälle sie abwechselnd weiterspielen. Der andere Ball wird aufgenommen und zählt nicht. Wenn die Entscheidung für den Ball des ersten Spielers getroffen wird, ist der zweite Spieler mit dem nächsten Schlag dran, dann wieder Spieler eins usw. bis der Ball eingelocht ist. Strafschläge berühren die Spielreihenfolge nicht. Ansonsten wird nach den üblichen Zählspielregeln gespielt.

Sonderregeln
Besonderheiten der Regeln ergeben sich durch den Spielmodus des „doppelten“ Abschlags.

Beispiele:

  • Nach dem Abschlag landen beide Bälle im Aus oder sind verloren: Das Wahlrecht beschränkt sich in diesem Fall darauf, durch einen der Partner mit einem Strafschlag einen weiteren Ball ins Spiel zu bringen
  • Sind nach dem Abschlag eines gemischten Paars beide Bälle verloren, könnte die Partei den Ball der Dame auswählen. Damit ist der Herr dran einen weiteren Ball zu spielen und da der neue Ball am Ort des vorherigen Schlags gespielt werden muss, würde der Herr den weiteren Ball vom Abschlag der Dame spielen. Umgekehrt müsste auch die Dame den Ball vom Herrenabschlag spielen.
  • Ein provisorischer Ball darf immer nur für einen der beiden abgeschlagenen Bälle gespielt werden. Das Anrecht besteht auch dann, wenn der andere Ball scheinbar gut liegt. In dem Fall wäre es jedoch nicht ratsam, da der provisorische Ball damit automatisch zum Ball im Spiel werden würde, denn wenn der ursprüngliche Ball nicht gefunden wird, für den ein provisorischer Ball gespielt wurde, ist mit dem Ball dieser Seite bereits der zweite Schlag gemacht worden.


Fehler bei Spielfolge
Abgeleitet vom Vierer nach Regel 29 wird auch beim Vierer mit Auswahldrive wie folgt vorgegangen: Der falsche Schlag oder die falschen Schläge werden annulliert und die Partei zieht sich eine Strafe von zwei Schlägen zu. Die Partei muss dann den Ball in der richtigen Reihenfolge von der Stelle spielen, von der sie zum ersten Mal in falscher Spielfolge gespielt hat.
Die Berichtigung des Fehlers ist nur so lange möglich, wie die Partei noch nicht am nächsten Abschlag abgeschlagen hat. Sollte der Fehler auf dem letzten Grün passiert sein, kann er solange behoben werden, wie die Spieler der Partei das Grün noch nicht verlassen haben. Fällt der Fehler zu spät auf, ist die Partei disqualifiziert. Das gilt im Zählspiel für die Runde, im Stableford (wenn der Fehler vor Abgabe der Zählkarte bemerkt wird) nur für das Loch auf dem der Fehler vorkam.

Vorgabe
Es wird davon ausgegangen, dass der Spieler mit der niedrigeren Vorgabe etwas mehr zum Erfolg beitragen kann. Daher werden 0,6 der niedrigeren und 0,4 der höheren Spielvorgabe der beiden Partner addiert und die Summe auf ganze Schläge auf- (ab 0,5) bzw. abgerundet (bis 0,4).

Beispiel:

Spieler A hat Spielvorgabe

17 x 0,6 =

10,2

Spieler B hat Spielvorgabe

24 x 0,4 =

9,6

Summe

 

19,8

Spielvorgabe der Partei A + B:

 

20,0




Chapman-Vierer

Der Chapman-Vierer ähnelt stark dem Vierer mit Auswahldrive, bietet spielerisch jedoch eine weitere Vereinfachung.

Spielmodus
Zwei Spieler bilden zusammen eine Partei. Beide Partner schlagen an jedem Abschlag einen Ball ab. Danach tauschen sie die Bälle und jeder Spieler schlägt den Ball seines Partners. Erst nach dem zweiten Schlag wählen die Partner einen der beiden Bälle aus und spielen diesen abwechselnd weiter. Ab diesem Zeitpunkt unterscheidet sich der Spielmodus nicht mehr von dem des Vierers mit Auswahldrive.

Der andere Ball wird aufgenommen und zählt nicht. Wenn die Entscheidung für den Ball des ersten Spielers getroffen wird, ist der zweite Spieler mit dem nächsten Schlag dran, dann wieder Spieler eins usw. bis der Ball eingelocht ist. Strafschläge berühren die Spielreihenfolge nicht. Bis auf die Abschlagsregelung wird nach den üblichen Zählspielregeln gespielt.

Sonderregeln
Besonderheiten der Regeln ergeben sich durch den Spielmodus des „doppelten“ Abschlags. Beispiele:

  • Nach dem Abschlag landen beide Bälle im Aus oder sind verloren: Das Wahlrecht beschränkt sich in diesem Fall darauf, durch einen der Partner mit einem Strafschlag einen weiteren Ball ins Spiel zu bringen
  • Ist nach dem Abschlag eines gemischten Paars ein Ball (oder beide Bälle) verloren, werden die Bälle trotzdem über Kreuz weitergespielt. In dem Fall müsste also der Herr den nächsten Ball vom Damenabschlag und die Dame den nächsten vom Herrenabschlag spielen. Danach erfolgt die Entscheidung für einen der beiden Bälle.
  • Ein provisorischer Ball darf beim Chapman-Vierer nach dem Abschlag für beide Bälle gespielt werden. Erst bei einem provisorischen Ball für den zweiten Schlag würde der provisorische Ball damit auch automatisch neuer Ball im Spiel.



Fehler bei Spielfolge
Abgeleitet vom Vierer nach Regel 29 wird auch beim Chapman-Vierer wie folgt vorgegangen:
Der falsche Schlag oder die falschen Schläge werden annulliert und die Partei zieht sich eine Strafe von zwei Schlägen zu. Die Partei muss dann den Ball in der richtigen Reihenfolge von der Stelle spielen, von der sie zum ersten Mal in falscher Spielfolge gespielt hat.
Die Berichtigung des Fehlers ist nur so lange möglich, wie die Partei noch nicht am nächsten Abschlag abgeschlagen hat. Sollte der Fehler auf dem letzten Grün passiert sein, kann er solange behoben werden, wie die Spieler der Partei das Grün noch nicht verlassen haben. Fällt der Fehler zu spät auf, ist die Partei disqualifiziert. Das gilt im Zählspiel für die Runde, im Stableford (wenn der Fehler vor Abgabe der Zählkarte bemerkt wird) nur für das Loch auf dem der Fehler vorkam.

Vorgabe
Die Spielvorgaben beider Partner werden addiert und durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die Spielvorgabe für die Partei (bei 0,5 wird auf ganze Schläge aufgerundet).

Brutto/Netto
Das gemeinsam erspielte Bruttoergebnis je Loch wird in die Scorekarte eingetragen. Hiervon wird am Ende der Runde die Vorgabe abgezogen, um das Nettoergebnis zu erhalten.


Vierball

(Spielform nach Regel 30)
Ein Vierball wird nach den Golfregeln gespielt. Im Detail wird diese Spielform unter Regel 30 und 31 erläutert. (Achtung: Nicht mit dem „Vierer“ verwechseln, der wird in Regel 29 erklärt.)

Spielform
Der Vierball kann als Lochspiel (Regel 30) oder Zählspiel (Regel 31) gespielt werden. Da die Partner sich im Spiel beraten dürfen, kann ein Vierball keinesfalls vorgabenwirksam sein.

Spielmodus
Zwei Partner werden zusammen gewertet. Jeder Spieler schlägt dabei seinen Ball vom Abschlag bis ins Loch. Das bessere der beiden Ergebnisse an jedem Loch wird gewertet.


Bestball

(Spielform nach Regel 30)
Ein Bestball wird nach den Golfregeln gespielt. Im Detail wird diese Spielform unter Regel 30 erläutert. (Achtung: Nicht mit dem „Vierball“ verwechseln.)

Spielform
Ein Spieler spielt allein gegen den besseren Ball der beiden Gegner, die gemeinsam eine Partei bilden. Ein Bestball wird als Lochspiel gespielt und kann nicht vorgabenwirksam sein.


Scramble

Zwar hat der Scramble keinen hohen sportlichen Anspruch, ist aber sehr gesellig und populär. Einen „offiziellen“ Spielmodus gibt es nicht. Üblich ist folgendes:

Spielmodus
Zwei, drei oder vier Spieler einer Spielergruppe bilden zusammen ein Team. Gezählt wird nach den Zählspielregeln. Alle Spieler schlagen ab und entscheiden danach, welcher der Bälle am besten liegt. (Das muss nicht unbedingt der Weiteste sein.) Alle anderen Bälle werden aufgehoben und je nach Vereinbarung innerhalb einer Scorekartenlänge oder einer Schlägerlänge vom „besten Ball“ (aber nicht näher zum Loch) gedroppt. Alle Spieler spielen ihren Ball von dieser Position aus weiter und wählen danach erneut einen Ball aus, von dessen Lage aus jeder seinen Ball weiterspielt.

Die gedroppten Bälle müssen dabei in der gleichen Lage gespielt werden, wie der ausgewählt Ball. Liegt also der ausgewählt Ball im Bunker, Rough oder Wasserhindernis dürfen auch alle anderen Bälle beim Droppen nicht aus der entsprechenden Lage herausrollen. Ebenso wird auf dem Grün verfahren, wo der beste Ball markiert wird und alle Spieler von derselben Stelle spielen. Das Loch ist beendet, sobald ein Ball des Teams eingelocht worden ist.

Die Brutto-Ergebnisse des Teams werden an jedem Loch in die Scorekarte eingetragen, nach Beendigung der Runde addiert und die Vorgabe abgezogen. Pro Team gibt es pro Loch also unabhängig von der Anzahl der Spieler im Team nur ein Ergebnis.

Vorgabe
Die Ermittlung der Vorgaben je Team wird durch die Spielleitung festgelegt. Es gibt hierfür keine Regel.

Unterschiedliche Spielformen
Texas Scramble – Grundform, Spielmodus wie unter „Scramble“ beschrieben
Klassischer Texas Scramble – Wie Texas Scramble jedoch mit zuätzlicher Regel, nach der von jedem Spieler innerhalb der Wettspielrunde mindestens drei Abschläge als Ausgangspunkt für die nächsten Schläge ausgewählt werden müssen.
Florida Scramble – Wie Texas Scramble, jedoch mit zusätzlicher Regel, nach der beim Schlag immer der Spieler aussetzt, dessen Ball-Lage ausgewählt worden ist. Der Spieler, der einen Ball eingelocht hat setzt demnach auch am folgenden Abschlag aus.


Eclectic

Ein Eclectic ist ein beliebtes Zählspiel, das in einem bestimmten Zeitraum über eine festgelegte oder auch unbegrenzte Anzahl von Runden gespielt wird. Unterschieden werden kann eine lochweise oder eine rundenweise Wertung der Runden, die gespielt worden sind.

Lochweise
Innerhalb einer bestimmten Frist (z.B. Mai bis September) spielen die Golfer eine begrenzte oder unbegrenzte Anzahl von Runden. Für das End-Ergebnis werden die besten Scores addiert, die der Spieler auf einem jeweiligen Loch erzielt hat. Bei der ersten Runde wird das Ergebnis an allen 18 Löchern auf der Zählkarte notiert. Auf späteren Runden müssen nur noch die Ergebnisse notiert werden, die besser sind, als bei demselben Loch auf der oder den vorherigen Runden. Trotzdem muss jede Runde in der vorgegebenen Reihenfolge gespielt werden.

Vorgabenwirksamkeit
Ein Eclectic als Hauptwertung ist nicht vorgabenwirksam, da bei der Spielform nicht unbedingt an jeder Bahn eingelocht werden muss. Das Ergebnis eines Eclectics kann jedoch auch auf Basis verschiedener vorgabenwirksamer Wettspiel-Runden als bloße „Zusatzwertung“ zu einer Serie anderer Wettspiele berechnet werden. Dann bleiben diese anderen Wettspiele vorgabenwirksam.

Golf Alphabet A-Z

Abschlag

kurzgemähte, erhöhte Fläche als Startpunkt der jeweiligen Spielbahn. Vier Abschlagsflächen sind i.d.R. vorhanden:  bei uns

gelb = Herren,
blau = Senioren, rot = Damen

Ansprechen

Der Ball ist angesprochen, sobald der Spieler Standposition eingenommen hat und den Schläger hinter dem Ball aufgesetzt hat

Aus

siehe Golfregeln

Bag

Golftasche

Besserlegen

In den Wintermonaten (01.10. bis 30.04.) oder bei schlechten Platzverhältnissen kann die Spielleitung "Besserlegen" erlauben.

Dazu wird die Lage des Balls gekennzeichnet, der Ball aufgenommen und u.U. gereinigt und anschließend innerhalb einer Scorekartenlänge, nicht näher zum Loch, wieder hingelegt.

Belehrung

Erbitten oder erteilen Sie keine Ratschläge auf der Runde: andernfalls erhalten Sie 2 Strafschläge

Bewegen

Bewegt ist der Ball nur, wenn er seine Lage verändert

Bounce

Winkel zwischen Schläger-Sohle und Boden, wenn der Schläger parallel zum Untergrund aufgesetzt wird.

Bei hartem Sand empfehlen wir weniger Bounce, bei weichem Sand oder Untegrund empfehlen wir etwas mehr Bounce.

Die Werte liegen zwischen 2 und 12 Grad.

Buggy

Motorbetriebener Wagen für 2 Personen

Bunker

im Sandhindernis darf der Schläger vor dem Schlag nicht aufgesetzt werden

Brutto-Wertung

Spielergebnis ohne Abzug der Vorgabe (Hcp)

Center of gravity

Ein angenommener Punkt, der die durchschnittliche Verteilung des Gewichtes im Schlägerkopf angibt. Um diesen Punkt rotiert der Schläger.

Liegt der Schwerpunkt relativ tief, wird der Abflugwinkel des Balles höher.

Der Schwerpunkt des Schlägers liegt nicht immer in seiner geometrisch bestimmten Mitte.

Clubhaus

enthält: Sekretariat, Proshop, Umkleideräume, Restaurant etc.

Chippen

ein außerhalb des Greens gespielter Annäherungsschlag an die Fahne, der mehr rollt als fliegt

Coefficient of restitution (COR)

Wert, der den Trampolineffekt der Schlagfläche beschreibt. Laut Royal & Ancient Golf Association liegt der Grenzwert bei 0,83.

Ein Objekt (z.B. Schläger) mit dem COR von 1 wird beim aufeinandertreffen mit einem anderen Objekt (z.B. Ball) elastisch reagieren, ein Objekt mit dem COR = 0 wird beim aufeinandertreffen unelastisch reagieren.

Durch diesen Wert wird auch die Kontaktzeit Schläger - Ball beschrieben. Sie darf nicht länger als 257 Mikrosekunden betragen. Schläger, die diesen Wert überschreiten, sind bei Turnieren nicht zugelassen.

Treffen Ball und Schläger aufeinander ist entscheidend, wie stark sich die Schlagfläche verbiegt, da dadurch die Verformung des Balles mehr oder weniger reduziert wird. Dies wiederum beeinflusst das energetische Verhalten des Balles.

Course Rating

Beschreibt den Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes für einen Handicap Null Spieler unter normalen Platz- und Wetterbedingung.

Beschreibt das PAR einer Spielbahn nur seine Länge, wird beim Course Rating auch z.B. die Breite der Bahnen, Anzahl der Hindernisse, Größe der Greens, Höhenunterschiede, Anzahl der Bunker etc. mit in die Bewertung einfließen.

Ebenfalls werden in diesem System die individuellen Spielstärken der Golfer berücksichtig.

Bis dato bestand das Problem, Vorgaben, die auf verschiedenen Plätzen erzielt wurden, nicht direkt vergleichen zu können (z.B., Spieler A erspielte sein Hcp -54 auf einem sehr hügeligen Platz und Spieler B erspielte sein Hcp -54 auf einem sehr flachen Platz). Ein mittelschwerer Platz erhält nun den sog. Slope-Wert 113, ein sehr leichter Platz 55 und ein sehr schwieriger Platz 155.

Spielt jemand z. B. auf seinem Heimatplatz mit einem Slope von 113 Hcp -10, und spielt er nun auf einem Platz mit Slope-Wert 137, so ändert sich seine Vorgabe für diesen Platz auf Hcp -13.

Clubvorgabe

Vorgabe im Bereich von Hcp 54-37, ab Hcp 45 ist der Spieler berechtigt, an Wettspielen des Heimatvereins in der Vorgabenklasse 5 (29-36) teilzunehmen

Dimples

Die Anzahl der kleinen Eindellungen auf dem Golfball regulieren den Effekt des Spins, wenige Dimples = höhere Flugbahn, mehr Dimples = flache Flugbahn mit einem flachen Eintreffwinkel und damit mehr Rollweg.

Divots

herausgeschlagene Rasenstücke, auf dem Fairway unbedingt wieder einsetzen und festtreten

Draw

Ball startet gerade und fliegt zum Schluß leicht nach links

Driving Range

Fläche, auf der die Spieler nebeneinander stehend das lange Spiel (Grundschwung) üben; ergänzt wird es i.d.R. durch eine Approach-fläche für das kurze Spiel (Chippen u. Pitchen), einem Übungsbunker und einem Übungsputting-Green

  • spielen Sie auf gleicher Höhe mit den anderen Spielern,
  • beachten Sie den Schwungradius der anderen Spieler
  • sammeln Sie keine Tees oder Bälle auf
 

Fade

Ball startet gerade und fliegt zum Schluß leicht nach rechts

Fairway

die kurz gemähte Spielbahn zwischen Abschlag und Green

Fahnenstange

putten Sie auf dem Green gegen die Fahnenstange, erhalten Sie 2 Strafschläge.

Deswegen, sobald der Ball auf dem Green liegt, die Fahne herausnehmen und am nächstgelegenen Ort des Vorgreens ablegen.

Fore

Warnruf auf dem Platz an andere Spieler, daß sie gefährdet sind

Golfplatz

es gibt 9-Loch und 18-Loch Plätze. Die ersten 9-Löcher auf einem 18-Lochkurs werden auf der Scorekarte mit "out", die zweiten 9-Löcher mit "in" bezeichnet

Greenfee

Gebühr zum Bespielen des Platzes, Rangefee inklusive

Grundschwung

Golfschwung, mit dem der Ball über eine dem gewähltem Schläger angepaßte Weite transportiert werden soll

Handicap

Hcp oder Vorgabe; vor der Erreichung des Hcp steht die Clubvorgabe 54 als erstes golferisches Ziel.

Um das Hcp von 54 bis 37 zu verbessern, ist keine Wettspielteilnahme erforderlich, jedoch muß der Zähler mindestens Hcp 28 haben.

Das Hcp-System ermöglicht das Zusammenspiel von Golfern mit unterschiedlicher Spielstärke mit gleichen Chancen zu gewinnen.

Hat ein Spieler mit einer Stammvorgabe (also −36,0 oder besser) in einer vorgabenwirksamen Runde weniger als 36 Stablefordpunkte erzielt, kann sich seine Stammvorgabe verschlechtern.

In der Vorgabeklasse 5 beträgt die Verschlechterung pauschal 0,2 Punkte, sonst 0,1 Punkte. Sie tritt ein, wenn die für jede Vorgabenklasse unterschiedlich große Pufferzone verfehlt wurde. In der Klasse 1 beträgt diese einen Punkt, in der Klasse 2 sind es 2 Punkte, in den Klassen 3, 4 und 5 darf man ohne Auswirkungen auf sein Handicap 3, 4 bzw. 5 Punkte weniger als 36 erzielen.

Hook

Ball beschreibt eine Kurve von rechts nach links

Hindernisse

- Wasserhindernis: natürliche oder künstlich angelegte Teiche, Seen Bäche etc.
- Bunker: mit sandgefüllte Vertiefung im Boden

Leading Edge

Vorderkante der Schlägersohle (Gegensatz: Trailing Edge)

Lochwettspiel
(Match-Play)

Zwei Parteien spielen Loch für Loch gegeneinander.

Gewinner eines Lochs ist der Spieler mit den wenigeren Schlägen. Spielen beide gleich viele Schläge ist das Loch halbiert. Gewinner ist der, der mit mehr Löchern führt, als noch zu spielen sind.

Liegt ein Spieler bei noch 4 zu spielenden Löchern "4 auf", so ist die Partie für ihn "dormie", d.h., er kann auf den restl. zu spielenden Löchern nicht mehr verlieren.

Bei unentschiedenem Stand wird i.d.R. im "sudden death" weitergespielt, d.h., bis ein Spieler das entscheidende Loch gewinnt.

Markieren

Verwendet wird ein Ballmarker, Münze oder Tee. In Richtung auf das Loch gesehen, wird die Markierung hinter dem Ball gelegt.

Mulligan

inoffizielle Regelung, beim ersten Abschlag kostenloser zweiter Versuch

Netto-Wertung

Spielergebnis nach Abzug der Vorgabe (Hcp), ein Spieler mit Hcp 54 erhält auf allen Löchern 3 Schläge vorgegeben, ein Spieler mit Hcp 36 auf allen Löchern 2 Schläge u.s.w., ein Spieler mit Hcp 23 erhält auf jedem Loch 1 Schlag, sowie auf den schwierigsten 5 Löchern noch einen weiteren 2.Schlag vorgegeben.

Beispiel: Ein Spieler erzielt an einem Loch ein Doppelbogey. Brutto ergibt das nach Stableford 0 Punkte. Hat er an diesem Loch jedoch 2 Schläge Vorgabe, so entspricht das Nettoergebnis einem Par und er erhält dafür 2 Punkte.

Par

(Professional Average Result, vorgesehene Schlagzahl für ein Loch (Par 3, Par 4 oder Par 5 Löcher) oder eine Runde.

Ein Par 72 Platz sollte mit 72 Schlägen gespielt werden, ein Par 4 Loch sollte mit zwei Grundschlägen und zwei Putts gespielt werden. Für die Festsetzung ist z.Zt. noch die Länge der Spielbahn(en) entscheidend.

Ein Meisterschaftsplatz mit 18-Löcher weist 4 Par 3, 10 Par 4 und 4 Par 5-Löcher auf.

Par – Ergebnisse

Beispiel: an einem Par 4

3 Schläge unter Par (im Beispiel nur 1 Schlag) = Albatros

   

2 Schläge unter Par (im Beispiel 2 Schläge) = Eagle

   

1 Schlag unter Par (im Beispiel 3 Schläge) = Birdie

 

Par 4

4 Schläge = Par

   

1 Schlag über Par (im Beispiel 5 Schläge) = Bogey

   

2 Schläge über Par (im Beispiel 6 Schläge) = Doppelbogey

   

3 Schläge über Par (im Beispiel 7 Schläge) = Tripelbogey

   

4 Schläge über Par (im Beispiel 8 Schläge) = Doppeltes Par

Pitchen

ein außerhalb des Greens gespielter Annäherungsschlag an die Fahne, der hoch fliegt und nach der Landung nicht mehr rollt

Pitchmarke

landet der Ball aus großer Höhe auf dem Green, hinterläßt er ein Einschlagsloch oder Pitchmarke; dieses unbedingt unter Zuhilfenahme einer Pitchgabel wieder glätten

Platzreife

Grundausbildung für den Golfplatz. Sie bescheinigt, daß Sie sich auf dem Golfplatz so verhalten können, daß Sicherheit und Spielgeschwindigkeit auf dem Golfplatz für alle Spieler erhalten bleiben.

Putten

der mit dem Putter gespielte rollende Schlag zum Loch auf dem Grün

Rangefee

Benutzungsgebühr für die Driving Range

Rough

ungeschnittene Fläche auf dem Golfplatz

Schlagflächenwölbung

Wölbung zwischen Ferse und Spitze des Schlägers, die bei schlecht getroffenen Bällen den Spin kontrolliert

Scorekarte

Karte zum Eintragen der Spielergebnisse

Scramble

jeder Spieler spielt vom Abschlag seinen Ball, der Kapitän bestimmt, von welchem Ball aus weitergespielt wird, alle anderen Spieler heben ihren Ball auf und spielen in Höhe des besten Balls ihren Ball wieder Richtung Fahne

Semirough

liegt von der Schnittlänge her zwischen Fairway und dem Rough

Slice

Ball beschreibt eine Kurve von links nach rechts

Slopewert

Slope ist der relative Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes. Der Slope-Wert wird gerundet angegeben und kann zwischen 55 und 155 liegen.

Ein durchschnittlich schwieriger Platz hat einen Slope-Wert von 113

Sohlenradius

Wird von der Schlägerspitze zur Ferse gemessen

Spielfolge

Am ersten Abschlag abhängig von der Startliste. Oder der Spieler mit dem niedrigsten Hcp beginnt, an den weiteren Bahnen beginnt der Spieler (hat die "Ehre"), der an der letzten Bahn die wenigsten Schläge hatte

Standard Scratch Score (SSS)

Standard Scratch Score, Platzstandard, für die Festsetzung ist primär die Länge und sekundär der Schwierigkeitsgrad entscheidend, ein Spieler mit Handicap 0 sollte den SSS spielen, ein Par 72 Platz kann einen SSS von z.B. 73 aufweisen, wenn der Platz sehr schwierig oder sehr lang ist

Stableford

Zählspielart, bei der nach Punkten gerechnet wird, die im Verhältnis zum Par des Lochs erzielt wurden, Anfängerspielmodus, Ball wird aufgenommen, wenn kein Punkt mehr erzielt werden kann, Gewinner ist der Spieler mit den meisten Punkten, ausgehend vom persönlichen Par des Spielers:

 

kein Ergebins oder 2 über Par, Doppelbogey

0 Punkte

 

1 über Par, Bogey

1 Punkt

 

Par

2 Punkte

 

1 unter Par, Birdie

3 Punkte

 

2 unter Par, Eagle

4 Punkte

 

3 unter Par, Albatros

5 Punkte

 

4 unter Par

6 Punkte

Startzeit

Notwendig, um zu einer best. Zeit an der Spielbahn 1 starten zu können, man ruft dazu im Clubsekretariat an

Swin Golf

SwinGolf ähnelt dem traditionellen Golf, hebt sich aber von diesem durch eine Reihe von Merkmalen ab:

Spielen kann man sofort:

  • man spielt nur mit einem Schläger mit drei Seiten (lange Schläge, hohe Schläge und für das Putten)
  • die Bälle sind größer, weicher und schwimmen.
  • Kinder ab ca. 8 Jahre können schon spielen
  • SwinGolf ist preisgünstiger als traditionelles Golf
  • Schläger und Bälle erhält man von der Anlage gestellt

Ziel des aus Frankreich kommenden Spiels ist es, den Ball mittels eines Schlägers mit möglichst wenig Schlägen vom Abschlag über eine Spielbahn von mindestens 65 Metern bis maximal 300 Meter in ein Loch zu befördern.

Das Gelände umfaßt 5 bis 15 ha und wurde ohne tiefgreifende Maßnahmen in die bestehende Landschaft integriert.

Tee

Abschlagsfläche an der Spielbahn als aber auch der Stift, auf dem der Ball beim Abschlag aufgesetzt werden darf

Trolley

Handwagen zum Transport des Golfbags

Vorgabe

Unterscheidung in Stamm- und Spielvorgabe, Stammvorgabe = auf Kommastelle genau ausgerechnete DGV-Vorgabe, Spielvorgabe (Hcp) = die auf ganze Schläge ab- oder aufgerundete Stammvorgabe des Spielers, die Höchstvorgabe beträgt 36,4

Hcp -37bis-54 = Clubvorgabe ohne Stammvorgabe (d.h., hier werden keine Kommastellen mehr geführt)

Vorgabenklassen

Klasse1

bis 5

 

Klasse 2

6 bis 12

 

Klasse 3

13 bis 20

 

Klasse 4

21 bis 28

 

Klasse 5

29 bis 36

Vorgrün

liegt von der Schnittlänge her zwischen Green und Fairway

Yardage Book

Andere Bezeichnung für das Birdie Book, die Besonderheiten und Entfernungen der einzelnen Spielbahnen werden detailiert beschrieben

Zählspiel

Die Schläge an jeder Spielbahn werden addiert. Gewinner ist derjenige, der zum Schluß die wenigsten Schläge benötigt hat.

 
 

Golf-Club Bad Pyrmont e.V.

Am Golfplatz 2, 32676 Lügde
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Tel.: 05281 93 20 90, Fax: 05281 93 20 99
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In der Saison von April bis September:
Montag: 10.00 bis 14.00 Uhr
Dienstag bis Sonntag: 09.00 bis 16.00 Uhr

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Pro Shop

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